Wendegetriebe Volvo md17

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Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Ralfus » Mittwoch 2. Januar 2019, 15:42

Hallo Zusammen,
Bei meinem Wendegetriebe rastet der Leerlauf nur nach mehrmaligen spielen einlegen...
Hat jemand damit auch schon propleme gehabt und einige Tipps für mich?
Danke
Ralf
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Jogi » Freitag 4. Januar 2019, 11:43

Moin Ralf

Ich habe ein ähnliches Problem, aber dabei handelt es sich nicht um das Getriebe, sondern die Einhebelschaltung die sehr verschlissen ist und jetzt von mir getauscht wird.
Jogi

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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Ralfus » Samstag 5. Januar 2019, 13:59

...danke Jogi,
das hoffte ich auch. Ich denke aber die Züge arbeiten korrekt, unten die Schaltplatte, den Hebel muss ich kurz in den gegengesetzten Gang schalten damit ich in den Neutral einlegen kann. Mir kommt es so vor, als würde hier etwas klemmen. Kannst Du mir etwas über die Funktion des Getriebes sagen? Pläne konnte ich bisher nicht finden es müsste das Model MSB sein.
Vermutlich habe ich noch ein größeres Problem, ich habe Wasser im Motor. Könnte es damit zusammen hängen?
Grüße Ralf
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Jogi » Montag 7. Januar 2019, 15:42

Moin Ralf

ich habe aber nicht die Züge gemeint sondern die Einhebelschaltung selbst. Diese rastet bei mir nicht mehr richtig ein, weil mit den Jahren zuviel Spiel entstanden ist.
Zu deinen anderen Fragen kann ich leider nicht helfen, weil ich inzwischen einen anderen Motor habe.
Ich bin auch kein Motorfachmann. Aber Wasser im Motor ist definitiv nicht gut. Das sollte dann doch lieber ein Fachmann sich ansehen. Wo liegt denn das Schiff?
Jogi

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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Hans Werner » Dienstag 8. Januar 2019, 10:41

Hallo wenn Du den Deckel vom Einfüllstutzen (Öl) abnimmst und sich unter dem Deckel eine gräulich schmierige Masse befindet ist das ein Zeichen das Wasser sich mit Öl zu einer Emulsion verbunden hat. Oft liegt dann auch ein Schaden an der Zilinderkopfdichtung vor.
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Ralfus » Dienstag 8. Januar 2019, 21:16

Ich dachte zuerst, dass bisschen Wasser wird schon verdampfen, war aber das Öl war total grau. Ich bin wirklich froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe. Nach zwanzig Minuten konnte ich die Drehzahl schon nicht mehr erhöhen. Der Motor ist nun zerlegt. Hatte gehofft so eine schöne kaputte Dichtung zu finden - leider nix! werde weiter suchen und den kompletten Dichtungssatz tauschen. Und mir dann hoffentlich keinen neuen Motor zulegen muss. Morgen ist das Getriebe mit drann. @Jogi für welchen Motor hast Du Dich entschieden?
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Hans Werner » Dienstag 8. Januar 2019, 22:35

Hallo Ralfus wir haben auch den alten MD17C ausgetauscht gegen den D2-40 und sind sehr zufrieden mit dem Motor. Siehe unter www.Priem-v-Hannover.de
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von TomM » Mittwoch 9. Januar 2019, 05:35

Moinsen Ralfus,
entweder der Motor ist komplett durchgegammelt (hab ich aber noch nie gehört) oder es ist die Zylinderkopf- oder Zylinderfußdichtung. Das sieht man meist nicht an der Dichtung, Oft nur ein ganz kleiner Teil, der andersfarbig ausschaut und von innen nach außen immer kleiner wird. Qualmt er denn weiß wenn er läuft? Kann es sein, dass die Abgasdusche durch ist, könnte er Wasser zurück ziehen wenn Du stoppst? Aber wenn ich Deinen Erzählungen lausche is das eher ein Fall für die Werkstatt Deines Vertrauens. Aber Vorsicht bei der Auswahl da gibt es (leider) sehr viele dunkelgraue bis schwarze Schafe.

Eine neue Maschine ist bei Vindö immer ein Risiko, weil die alle wesentlich niedriger bauen und damit die Gefahr eines Wasserschlags steigt wenn Du nicht diesen erhöhten Bogen oder einen neuen Wassersammler UNTER dem Motor einbaust.

Beim Fehler Deines Getriebes gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder die "Synchronringe" sind hinüber, oder es ist ein einfaches mechanisches Problem mit den Schaltzügen bzw. der Einhebelschaltung. Mein Tipp ist eher Züge oder Schaltung - außer, es hat jemand mit dem Hammer einen Propeller "abgezogen", sprich an der Welle rumgedengelt.

Irgendwie hört sich alles zusammen nach einem ziemlich kapitalen Schaden an. Rumdoktern kannst Du nur mit Wissen um die Maschine.
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Jogi » Mittwoch 9. Januar 2019, 16:00

Moin Ralf
Ralfus hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 21:16
Ich dachte zuerst, dass bisschen Wasser wird schon verdampfen, war aber das Öl war total grau. Ich bin wirklich froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe. Nach zwanzig Minuten konnte ich die Drehzahl schon nicht mehr erhöhen. Der Motor ist nun zerlegt. Hatte gehofft so eine schöne kaputte Dichtung zu finden - leider nix! werde weiter suchen und den kompletten Dichtungssatz tauschen. Und mir dann hoffentlich keinen neuen Motor zulegen muss. Morgen ist das Getriebe mit drann. @Jogi für welchen Motor hast Du Dich entschieden?
Ich hatte auch mal Wasser im Öl beim MD17. Die Ursache waren ganz simpel die Simmerringe in der Wasserpumpe waren undicht und mein Voreigner war so schlau und hatte einen zuviel eingebaut, war auf keinen Fall sein darf. surprised
Also wenn du schon am zerlegen bist dann schau dir diese auch mal an(Abdichtung der Achse zwischen Wasserpumpe und Motorgehäuse , Rückseite vom Motor).

Um deine Frage zu beantworten : es ist der D2-40 geworden (ca 100 kg leichter :lol: )
Wichtig ist der Tip von Tom: Wassersammler muss unter den Motor um einen evtl Wasserschlag zu verhindern.
Jogi

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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von Hans Werner » Freitag 11. Januar 2019, 19:36

Hallo noch einmal unser Volvo Penta D2-40 hat zusätzlich einen Volvo Abgasriser ( um Wasserschlag zu verhindern) Kosten 534,00€ surprised
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Re: Wendegetriebe Volvo md17

Beitrag von TomM » Samstag 12. Januar 2019, 12:29

Hans Werner hat geschrieben:
Freitag 11. Januar 2019, 19:36
Hallo noch einmal unser Volvo Penta D2-40 hat zusätzlich einen Volvo Abgasriser ( um Wasserschlag zu verhindern) Kosten 534,00€ surprised
Das Ding meinte ich. Wir hatten es am MD2020 in UNDIN auch. Teure Lehrstunde nachdem die Ventile angerostet waren - Gottlob ohne Wasserschlag. War ein teures Stück Guß!
so long -> Tom

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